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Was ist Legasthenie

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Was ist Legasthenie?
 
Legasthenie ist anlage- oder entwicklungsbedingt.
 
Legasthenie liegt in einer Verarbeitungseigenart des Gehirns.
 
Eine Seh- oder Hörbehinderung ist nicht die Ursache.
 
Legasthenietherapie muss Lesen und Schreiben trainieren, nur so können diese Bereiche verbessert werden.
 
Durch ein Training wird die Verarbeitung von Sprache verbessert und erleichtert!
Wie muss gearbeitet werden?
 
Die Erfassung der Buchstaben muss erweitert und gesichert werden (Schüler sollen weder “raten” noch zu wenig auf einmal “sehen”).
 
Der Wortschatz muss an häufig verwendete Wörter der Altersstufe angepasst sein.
 
Die Speicherung der Wörter muss verbessert werden (Wörter müssen immer wieder neu geübt und auf Satzebenen gebracht werden).
 
Die Übungseinheiten sollten abwechslungsreich und nicht zu lang sein, damit die Schüler nicht ermüden!
 
Wer übt mit wem?
 
Bis zur 7. Klassenstufe ist es unerlässlich, dass sich mindestens ein Elternteil für das Üben zuständig erklärt. Eigenkontrolle und Selbstmotivation sind für alle Schüler schwer, für Legastheniker, die sich oft verzögert entwickeln, noch schwerer.
 
Später können die Übungen eigenverantwortlich durchgeführt werden.
Wie lange muss geübt werden?
 
Bei häuslichem Üben sollten nicht mehr als 5-10 min. ca. dreimal pro Woche ausreichen (die Hausaufgaben müssen schließlich erledigt und die Klassenarbeiten vorbereitet werden).
 
In Fördergruppen sollte möglichst eine 45-Minuten-Einheit ausreichen, damit die Energie der Schüler anhält und die Informationen gespeichert werden können!
 
Die Übungsphasen dürfen nicht zu lang sein, damit die Schüler nicht ermüden!